Das Wichtigste in Kürze
- Nur Laser, IPL und Elektroepilation schädigen die Wurzel und reduzieren Haare dauerhaft¹; Rasur, Waxing, Sugaring, Epilierer und Creme wirken vorübergehend.
- Laser (Alexandrit 755 nm, Nd:YAG 1064 nm): sechs bis zehn Sitzungen, alle Hauttypen mit zwei Wellenlängen, nach der Serie dauerhaft¹ haarfrei.
- IPL: Blitzlampe ohne feste Wellenlänge, günstiger je Sitzung, zehn bis fünfzehn Sitzungen, nicht für dunkle Haut.
- Elektroepilation: Haar für Haar mit Sonde, einzige Methode für graue, weiße und hellblonde Haare, nur für kleine Flächen.
- Über zehn Jahre kostet eine Laserserie an den Beinen 1.700 €, Waxing rund 6.000 €, Rasur rund 1.200 € plus 300 Stunden Zeit.
Was „dauerhaft“ bei Haarentfernung bedeutet
Dauerhafte Haarentfernung bezeichnet Verfahren, die die Haarwurzel so schädigen, dass in der behandelten Zone langfristig deutlich weniger Haare nachwachsen, im Unterschied zu Rasur, Waxing oder Epilation, die nur das sichtbare Haar entfernen.
Drei Verfahren erfüllen diese Definition: Laser, IPL und Elektroepilation. Alle drei greifen die Wurzel an, aber auf verschiedene Weise: Laser und IPL mit Licht, das vom Haarpigment in Wärme umgewandelt wird, Elektroepilation mit Strom über eine feine Sonde im Haarkanal. Alle anderen Methoden, von Rasur über Sugaring bis zur Enthaarungscreme, lassen die Wurzel intakt. Das Haar wächst nach, sobald der nächste Zyklus beginnt.
„Dauerhaft“ heißt bei keinem Verfahren „für immer jedes Haar“. Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA erlaubt für Laser die Bezeichnung „permanent hair reduction“, also dauerhafte¹ Reduktion: eine stabile Verringerung der Haarzahl über einen Zeitraum, der länger ist als ein vollständiger Haarzyklus. Genau so verwenden wir das Wort in diesem Vergleich.
Warum jede dauerhafte Methode mehrere Sitzungen braucht
Haare wachsen in Zyklen aus Wachstumsphase, Übergangsphase und Ruhephase. Nur in der Wachstumsphase ist die Wurzel aktiv und mit Pigment und Gefäßen versorgt, nur dann lässt sie sich mit Licht oder Strom erreichen. Weil je Zone nur 20 bis 30 Prozent der Haare gleichzeitig wachsen, erwischt jede Sitzung nur diesen Teil. Deshalb sind bei Laser sechs bis zehn Sitzungen, bei IPL meist zehn bis fünfzehn und bei Elektroepilation je nach Fläche 15 bis 30 Termine nötig. Diese Biologie gilt für jeden Anbieter, egal was die Werbung verspricht. Die Übersichtsarbeit von Gan und Graber 2013 fasst die Zusammenhänge zwischen Haarzyklus, Zone und Sitzungszahl zusammen.
Laser: Alexandrit, Diode, Nd:YAG
Laser-Haarentfernung nutzt Licht einer einzigen Wellenlänge, das gebündelt auf die Haut trifft, vom Haarpigment aufgenommen wird und die Wurzel erhitzt, das Prinzip der selektiven Photothermolyse nach Anderson und Parrish.
Drei Lasertypen sind für die Haarentfernung üblich. Der Alexandrit-Laser mit 755 nm nimmt das Pigment am stärksten auf und ist bei heller bis mittlerer Haut der effizienteste, auch für feinere Haare. Der Diodenlaser mit 808 bis 810 nm liegt dazwischen und ist in Kosmetikstudios weit verbreitet, weil die Geräte günstiger sind. Der Nd:YAG-Laser mit 1064 nm dringt am tiefsten ein, schont die pigmentierte Oberhaut und ist bei dunkler und gebräunter Haut die sichere Wahl. Die Cochrane-Übersicht von Haedersdal und Gøtzsche 2006 bescheinigt Alexandrit und Diode die beste Studienlage mit rund 50 Prozent Haarreduktion sechs Monate nach der Behandlung, meist nach wenigen Sitzungen.
Stärken: gezielt einstellbar auf Hauttyp und Haar, flächig und schnell (Achseln zehn Minuten, Beine 45 Minuten), gut belegt, mit zwei Wellenlängen für alle Hauttypen. Grenzen: braucht Pigment im Haar, also keine Wirkung bei grauen und sehr hellen Haaren; Sonnenpause um jede Sitzung; sechs bis zehn Termine. Alles Weitere in den Ratgebern Alexandrit-Laser und Alexandrit oder Nd:YAG.
IPL: die Blitzlampe
IPL (Intense Pulsed Light) ist kein Laser, sondern eine Xenon-Blitzlampe, deren breites Lichtspektrum von etwa 500 bis 1200 Nanometern über Filter eingegrenzt und flächig auf die Haut abgegeben wird.
Weil das Licht nicht gebündelt ist und viele Wellenlängen enthält, verteilt sich die Energie in der Haut stärker. Ein Teil erreicht die Wurzel, ein Teil wird von der Oberhaut und vom Gewebe aufgenommen. Das macht IPL bei heller Haut und dunklem Haar durchaus wirksam, aber weniger effizient als Laser: mehr Sitzungen, geringere Reduktion je Sitzung, und bei dunkler Haut ein höheres Risiko für Verbrennungen und Pigmentflecken, weil die kurzen Wellenlängen im Spektrum stark vom Hautpigment aufgenommen werden. Für Hauttyp V und VI ist IPL nicht geeignet.

Der große Unterschied liegt zwischen Studio-IPL und Heimgeräten. Professionelle IPL-Geräte arbeiten mit Energiedichten, die eine Reduktion erreichen können. Heimgeräte sind aus Sicherheitsgründen auf einen Bruchteil begrenzt und verlangsamen das Wachstum eher, als es zu stoppen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) weist darauf hin, dass auch IPL unter die NiSV fällt und in Studios nur mit Fachkunde angewendet werden darf.
Stärken: günstige Geräte, deshalb niedrige Sitzungspreise; große Behandlungsfenster; gut verträglich bei heller Haut. Grenzen: keine feste Wellenlänge, weniger gezielt, nicht für dunkle Haut, zehn bis fünfzehn Sitzungen, Heimgeräte mit sehr begrenzter Wirkung.
Elektroepilation: Haar für Haar
Elektroepilation (Nadelepilation) ist ein Verfahren, bei dem eine sehr feine Sonde in den einzelnen Haarkanal eingeführt wird und ein kurzer Stromimpuls die Wurzel verödet, unabhängig von Haar- und Hautfarbe.

Die Elektroepilation ist die älteste Methode der dauerhaften Haarentfernung und die einzige, die auch graue, weiße, hellblonde und rote Haare erreicht, weil sie kein Pigment braucht. Es gibt drei Varianten: Elektrolyse mit Gleichstrom, Thermolyse mit Hochfrequenz und die Blend-Methode als Kombination. Alle drei behandeln ein Haar nach dem anderen.
Genau darin liegt die Grenze. Eine Sitzung von 30 Minuten schafft je nach Geschick etwa 100 bis 300 Haare. Für Oberlippe, Kinn oder einzelne Resthaare nach einer Laserserie ist das ideal, für Beine oder Rücken mit zehntausenden Haaren unpraktikabel. Die Behandlung ist spürbar, je Haar ein kurzer Stich, und bei unsauberer Technik drohen kleine Narben oder Pigmentflecken. Abgerechnet wird nach Zeit, meist 60 bis 120 € je Stunde.
Stärken: wirkt bei jeder Haar- und Hautfarbe, die einzige Option für graue und weiße Haare, sehr präzise. Grenzen: extrem zeitaufwendig, nur für kleine Flächen, schmerzhafter als Laser, abhängig vom Können der behandelnden Person.
Rasur, Waxing, Sugaring, Epilierer, Creme
Vorübergehende Haarentfernung umfasst alle Methoden, die das Haar über oder an der Wurzel entfernen, die Wurzel selbst aber intakt lassen, sodass das Haar im nächsten Zyklus vollständig nachwächst.

Rasur kappt das Haar an der Oberfläche. Es wächst nach ein bis drei Tagen mit stumpfer Kante nach, was sich stoppelig anfühlt, aber das Haar nicht dicker macht. Risiken sind Schnitte, Rasurbrand und eingewachsene Haare. Kosten: etwa 10 € im Monat. Waxing und Sugaring ziehen das Haar mit Wurzel heraus. Das hält drei bis sechs Wochen, das Haar muss vorher vier bis fünf Millimeter lang sein, und die Prozedur ist schmerzhaft. Risiken sind eingewachsene Haare, Follikelentzündungen und bei Waxing Hautreizungen durch Wärme. Kosten: 30 bis 60 € je Zone und Termin.
Epilierer ziehen die Haare mechanisch mit rotierenden Pinzetten, mit ähnlichem Ergebnis und ähnlichen Risiken wie Waxing, dafür zu Hause. Enthaarungscremes lösen das Haar chemisch an der Oberfläche, halten wie eine Rasur wenige Tage und reizen empfindliche Haut. Keine dieser Methoden reduziert die Haarzahl. Wer eine Laserserie plant, muss sie außerdem vier Wochen vor jeder Sitzung aussetzen, weil der Laser die Wurzel braucht. Nur Rasur ist zwischen den Sitzungen erlaubt.
Alle Methoden in einer Tabelle
| Kriterium | Laser (Alexandrit, Nd:YAG) | IPL | Elektroepilation | Waxing, Sugaring | Rasur |
|---|---|---|---|---|---|
| Wirkung auf die Wurzel | dauerhaft¹ haarfrei nach der Serie | dauerhaft¹, geringer je Sitzung | dauerhaft¹, Haar für Haar | keine | keine |
| Hauttypen | alle sechs mit zwei Wellenlängen | I bis IV, dunkle Haut ungeeignet | alle | alle | alle |
| Haarfarben | dunkel bis mittelbraun, rot teilweise | dunkel bis mittelbraun | alle, auch grau und weiß | alle | alle |
| Sitzungen | sechs bis zehn | zehn bis fünfzehn | 15 bis 30 und mehr | alle drei bis sechs Wochen, dauerhaft | alle ein bis drei Tage |
| Dauer je Sitzung | 10 bis 45 Minuten je Zone | 15 bis 60 Minuten | 30 bis 60 Minuten für wenige Haare | 15 bis 45 Minuten | 5 Minuten |
| Empfinden | kurzes Zwicken, Kühlung | Wärme, Kribbeln | Stich je Haar | ziehender Schmerz | keines |
| Typische Kosten | Achseln 38 €, Beine 170 € je Sitzung im 10er-Paket | 20 bis 80 € je Sitzung | 60 bis 120 € je Stunde | 30 bis 60 € je Termin | 10 € je Monat |
| Sonnenpause | zwei Wochen vor und nach | zwei Wochen vor und nach | keine | 24 Stunden danach | keine |
| Regelung | NiSV, Fachkunde Pflicht | NiSV, Fachkunde Pflicht | keine spezielle | keine | keine |
Kosten über zehn Jahre
Über zehn Jahre ist die einmalige Laserserie günstiger als Waxing und liegt auf dem Niveau einer IPL-Serie, die aber mehr Sitzungen braucht und bei dunkler Haut ausfällt. Rasur ist am billigsten, kostet aber Zeit: Fünf Minuten täglich sind 30 Stunden im Jahr. Die genauen Zonenpreise bei Laserazor stehen unter Preise, zum Beispiel Achseln 38 €, Oberlippe 27 €, Intim komplett 76 € und Beine komplett 170 € je Sitzung im 10er-Paket. Pakete gelten 24 Monate, alternativ gibt es die VIP-Flatrate ab 99 € im Monat.
Welche Methode für wen
| Situation | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| dunkle Haare, helle Haut, große Zone | Laser, Alexandrit 755 nm | höchste Effizienz, sechs bis zehn Sitzungen |
| dunkle Haare, dunkle oder gebräunte Haut | Laser, Nd:YAG 1064 nm | schont die pigmentierte Oberhaut, IPL ungeeignet |
| graue, weiße, hellblonde Haare | Elektroepilation | einzige Methode ohne Pigmentbedarf |
| rote Haare | Laser testen, sonst Elektroepilation | Phäomelanin nimmt Licht schwach auf |
| wenige Resthaare nach Laserserie | Elektroepilation | präzise, kleine Zahl |
| einmal glatt für den Urlaub | Waxing oder Sugaring | hält drei bis sechs Wochen, keine Serie nötig |
| Schwangerschaft | Rasur, Waxing | Laser und Strom in der Schwangerschaft aussetzen |
| kleines Budget, helle Haut, Geduld | IPL im Studio | günstiger je Sitzung, mehr Termine |

Wer unsicher ist, klärt es in zehn Minuten Hauttyp-Check. Bei Laserazor ist der Check Teil der 0 € Probesession, und die Fachkraft sagt auch dann ehrlich, wenn Laser für deine Haare nicht die richtige Methode ist. Mehr zur Abwägung im Ratgeber Vor- und Nachteile.
Die beste Methode je Zone
| Zone | Erste Wahl | Alternative | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Oberlippe, Kinn | Laser | Elektroepilation bei hellen Haaren | kleine Fläche, oft hormonell beeinflusst, Gesicht braucht eher zehn Sitzungen |
| Achseln | Laser | IPL bei heller Haut | reagiert schnell, zehn Minuten je Sitzung, weniger Schweißgeruch als Nebeneffekt |
| Bikinizone, Intim komplett | Laser | Sugaring, wenn keine Serie gewünscht | eingewachsene Haare verschwinden, empfindlicher als Beine |
| Beine | Laser | IPL, Waxing | große Fläche, 45 Minuten je Sitzung, größter Zeitgewinn über die Jahre |
| Rücken, Schultern | Laser, oft Nd:YAG | Waxing | dichtes Männerhaar, selbst nicht erreichbar, 40 Minuten je Sitzung |
| Brust, Bauch | Laser | Rasur zum Ausdünnen | auch nur Ausdünnen möglich, mit größeren Abständen |
| Bartkante, Nacken | Laser | Elektroepilation für Konturen | der Bart bleibt, nur Hals und Wangen werden gelasert |
| Augenbrauen, Ohren | Elektroepilation, Pinzette | keine | Laser in Augennähe ausgeschlossen |
Die Tabelle zeigt, warum die meisten Menschen mit dunklen Haaren beim Laser landen: Er ist auf fast jeder Zone die erste Wahl. Elektroepilation bleibt die Ergänzung für helle Haare, Konturen und Resthaare, Waxing und Sugaring die Lösung für alle, die keine Serie wollen.
Fünf Fehler beim Methodenvergleich
1. Preise je Sitzung statt je Serie vergleichen
Eine IPL-Sitzung für 25 € klingt günstiger als eine Lasersitzung für 38 €. Entscheidend ist aber die Summe über die Serie: zwölf bis fünfzehn IPL-Sitzungen gegen sechs bis zehn Lasersitzungen. Rechne immer die ganze Serie und frag, ob sich ein Preis auf die komplette Zone bezieht.
2. „Laser“ mit „Licht“ verwechseln
Viele Studios nennen IPL „Laser“ oder „Diodenlicht“. Ein Laser hat eine Wellenlänge in Nanometern, die das Studio nennen kann. Wer nur „Lichttechnologie“ sagt, arbeitet mit einer Blitzlampe.
3. Den Hauttyp ignorieren
Was bei der hellhäutigen Freundin funktioniert hat, kann bei dunkler Haut Flecken hinterlassen. Jede Methode mit Licht muss zum Hauttyp passen. Bei Hauttyp V und VI ist nur Nd:YAG oder Elektroepilation sicher.
4. Zwischen den Sitzungen wachsen oder epilieren
Wer während einer Laser- oder IPL-Serie wachst, entfernt die Wurzel, die das Licht braucht. Die nächste Sitzung wirkt dann kaum. Zwischen den Sitzungen ist nur Rasur erlaubt.
5. Erwartung „nach einer Sitzung fertig“
Keine Methode schafft das in einer Sitzung. Nach einer vollständigen Laserserie von sechs bis zehn Sitzungen ist die Zone dauerhaft¹ haarfrei. Die Elektroepilation erreicht das auf kleinen Flächen ebenfalls, braucht dafür aber viele Stunden.
Kombinationen, die in der Praxis funktionieren
| Kombination | So läuft es | Für wen |
|---|---|---|
| Laser, dann Elektroepilation | Laser reduziert die Fläche, die Sonde erledigt die wenigen hellen oder grauen Resthaare | Gesicht, Kinn, Bikinilinie mit gemischten Haarfarben |
| Nd:YAG, dann Alexandrit | Nd:YAG dünnt dichte dunkle Haare aus, Alexandrit erfasst die feineren am Ende | Hauttyp III und IV, Rücken und Beine |
| Laser plus Rasur | Rasur zwischen den Sitzungen, nie Waxing | jede Laserserie |
| Waxing bis zum Laserstart | letztes Waxing mindestens vier Wochen vor der ersten Sitzung | wer von Waxing auf Laser umsteigt |
Was nicht funktioniert: Laser und IPL parallel an derselben Zone, weil sich Energie und Reaktionen überlagern, und Elektroepilation auf großen Flächen als Ersatz für Laser, weil die Stunden nicht zu bezahlen sind. Wer unsicher ist, beginnt mit dem Hauttyp-Check und einer Probesession, mehr zur Abwägung im Ratgeber Vor- und Nachteile.
Sicherheit und Recht
Laser und IPL fallen in Deutschland unter die NiSV (NiSV 2018). Seit Ende 2020 dürfen beide Verfahren zur Haarentfernung nur von Personen mit nachgewiesener Fachkunde angewendet werden, in Studios genauso wie in Praxen. Elektroepilation, Waxing und Rasur sind nicht gesondert geregelt. Für alle lichtbasierten Verfahren gilt: Der Hauttyp nach Fitzpatrick 1988 bestimmt Wellenlänge und Energie, Kühlung schützt die Oberhaut, und Testimpulse vor der ersten Sitzung zeigen, wie deine Haut reagiert. Ein Studio, das sofort loslegt, spart Zeit auf deine Kosten.
So arbeitet Laserazor
Laserazor behandelt in sechs Studios: Berlin Pestalozzistraße 13 und Danckelmannstraße 24 (beide Charlottenburg), München Steinstraße 57 (Haidhausen) und Westendstraße 142, Augsburg Unter dem Bogen 2 und ab 15. Oktober 2026 Hamburg Poststraße 36. In Berlin, München und Augsburg arbeiten wir mit dem Lutronic Clarity II (Alexandrit 755 nm und Nd:YAG 1064 nm) und in Berlin und München zusätzlich mit dem DEKA Again Pro, in Hamburg mit dem Candela GentleMax Pro Plus. Alle Geräte sind Medizinprodukte der Klasse IIb mit Kühlung unmittelbar vor jedem Impuls. Damit decken wir alle sechs Hauttypen ab. Jede Fachkraft hat die Fachkunde nach NiSV, jede erste Behandlung beginnt mit Hauttyp-Check und Testimpulsen, und vor jedem Impuls wird gekühlt. Über 7.100 Google-Bewertungen mit 5,0 Sternen zeigen, wie das ankommt.
Laser testen: 0 € Probesession für eine komplette Zone
Hauttyp-Check, Testimpulse und eine komplette Zone, zum Beispiel Achseln oder Bikinizone, für 0 €. Ohne Kauf, ohne Abo, ohne Verpflichtung. Nach zwei bis drei Wochen siehst du, wie die Haare ausfallen.
Häufige Fragen
Welche Methode zur Haarentfernung ist wirklich dauerhaft?
Laser, IPL und Elektroepilation schädigen die Haarwurzel und reduzieren die Haarzahl langfristig. Laser ist für dunkle Haare die wirksamste und schnellste Methode, Elektroepilation die einzige für graue und sehr helle Haare. Rasur, Waxing, Sugaring, Epilierer und Enthaarungscreme wirken nur vorübergehend.
Was ist der Unterschied zwischen Laser und IPL?
Ein Laser gibt Licht einer einzigen Wellenlänge gebündelt ab und lässt sich gezielt auf Haar und Hauttyp einstellen. IPL ist eine Blitzlampe mit breitem Spektrum, deren Energie sich in der Haut stärker verteilt. IPL ist günstiger, braucht mehr Sitzungen und ist für dunkle Haut nicht geeignet.
Welche Methode hilft bei grauen oder blonden Haaren?
Nur die Elektroepilation, weil sie kein Pigment braucht. Laser und IPL wirken über das Haarpigment und erreichen graue, weiße und hellblonde Haare nicht.
Wie viele Sitzungen braucht welche Methode?
Laser sechs bis zehn, IPL zehn bis fünfzehn, Elektroepilation je nach Fläche 15 bis 30 und mehr Termine. Der Grund ist der Haarzyklus: Nur Haare in der Wachstumsphase lassen sich erreichen, und das sind je Zone nur 20 bis 30 Prozent gleichzeitig.
Ist IPL zu Hause sinnvoll?
Heimgeräte sind aus Sicherheitsgründen auf einen Bruchteil der Energie begrenzt. Sie können das Wachstum bei heller Haut und dunklem Haar verlangsamen, erreichen aber selten eine dauerhafte Reduktion und sind für dunkle Haut nicht zugelassen.
Welche Methode ist am günstigsten?
Kurzfristig die Rasur mit etwa 10 € im Monat. Über zehn Jahre ist eine Laserserie günstiger als Waxing: Beine komplett kosten bei Laserazor 1.700 € für zehn Sitzungen im Paket, zehn Jahre Waxing etwa 6.000 €.
Welche Methode ist am wenigsten schmerzhaft?
Rasur und Enthaarungscreme sind schmerzfrei. Laser mit Kühlung wird als kurzes Zwicken je Impuls beschrieben, IPL als Wärme und Kribbeln, Waxing als ziehender Schmerz, Elektroepilation als Stich je Haar.
Kann ich Methoden kombinieren?
Ja, und das ist oft sinnvoll: Laser für die Fläche, Elektroepilation für die wenigen hellen oder grauen Resthaare danach. Zwischen Lasersitzungen ist nur Rasur erlaubt, weil Waxing und Epilieren die Wurzel entfernen, die der Laser braucht.
Welche Methoden sind in Deutschland geregelt?
Laser und IPL fallen unter die NiSV und dürfen seit Ende 2020 nur mit nachgewiesener Fachkunde angewendet werden. Elektroepilation, Waxing und Rasur sind nicht gesondert geregelt.
Quellen
Die fachlichen Aussagen in diesem Ratgeber stützen sich auf die folgenden Quellen. Zu jeder Quelle steht, wer sie verfasst hat, wann sie erschienen ist und welchen Status sie hat.
- Haedersdal M, Gøtzsche PC (2006). Laser and photoepilation for unwanted hair growth. Cochrane Database of Systematic Reviews, Ausgabe 4, CD004684. systematische Übersichtsarbeit (Cochrane). Zur Quelle. Wertet randomisierte Studien aus: Alexandrit- und Diodenlaser zeigen eine Haarreduktion von rund 50 Prozent bis sechs Monate nach der Behandlung; für IPL und Nd:YAG war die Datenlage damals dünner. Langzeitdaten über Jahre fehlten in den ausgewerteten Studien.
- Gan SD, Graber EM (2013). Laser hair removal: a review. Dermatologic Surgery, Band 39, Seiten 823 bis 838. begutachteter Übersichtsartikel. Zur Quelle. Fasst Studienlage, Nebenwirkungen und Behandlungsparameter zusammen; bestätigt die Rolle des Haarzyklus für die Zahl der Sitzungen.
- Anderson RR, Parrish JA (1983). Selective photothermolysis: precise microsurgery by selective absorption of pulsed radiation. Science, Band 220, Seiten 524 bis 527. begutachteter Fachaufsatz. Zur Quelle. Beschreibt das Prinzip, auf dem jede Laser-Haarentfernung beruht: Licht einer passenden Wellenlänge und Pulsdauer erwärmt gezielt pigmentierte Strukturen, das umliegende Gewebe bleibt geschont.
- Fitzpatrick TB (1988). The validity and practicality of sun-reactive skin types I through VI. Archives of Dermatology, Band 124, Seiten 869 bis 871. begutachteter Fachaufsatz. Zur Quelle. Definiert die sechs Hauttypen nach Sonnenreaktion, die bis heute Grundlage für die Wahl von Wellenlänge und Energie sind.
- Bundesregierung (Verordnung) (2018, in Kraft seit 31.12.2020). Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSV). Bundesgesetzblatt 2018 Teil I, Seite 2034. Rechtsverordnung. Zur Quelle. Regelt, wer Laser und IPL am Menschen anwenden darf. Für Haarentfernung ist eine nachgewiesene Fachkunde Pflicht, gezielt gewebeverletzende Anwendungen bleiben Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
- Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) (laufend aktualisiert). Haarentfernung mit Laser und IPL: Informationen des Bundesamts für Strahlenschutz. bfs.de, Themenbereich optische Strahlung. Behördeninformation. Zur Quelle. Erklärt Wirkprinzip und Risiken (Rötung, Pigmentverschiebung, Verbrennung bei falscher Energie) und empfiehlt Anwendung durch fachkundige Personen.
- Laserazor (Stand 9. September 2026). Preisliste Laser-Haarentfernung, alle 31 Zonen. laserazor.de/preise. Eigene Preisliste. Zur Quelle. Einzelsitzungen und Pakete mit 3, 5 und 10 Sitzungen, gültig in allen Studios, 24 Monate Laufzeit.
¹ „Dauerhaft“ bedeutet: Nach einer vollständigen Serie wächst in der behandelten Zone kein Haar mehr nach, das der Laser erreicht hat. Graue, weiße und sehr helle Haare erreicht kein Laser. Hormonelle Veränderungen können neues Wachstum auslösen, dann reicht meist eine Auffrischungssitzung.
Dieser Ratgeber ist eine allgemeine Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Laser-Haarentfernung ist eine kosmetische Anwendung; bei Hauterkrankungen, Medikamenten mit erhöhter Lichtempfindlichkeit, Schwangerschaft oder unklarem Haarwuchs ist vorher ärztlicher Rat sinnvoll.


